back

Vereinssatzung – Serendipity e.V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und heißt dann Serendipity e. V. Er hat seinen Sitz in Berlin.

Die Satzung ist errichtet am 18.04.2013. Die Satzung wurde mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27.10.2013 und Beschluss des Vorstands vom 08.12.2013 ergänzt.

§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Vereinszwecke sind:

  1. Kunst- und Kulturförderung. Durch Kunst- und Musikveranstaltungen sollen Begegnungsräume für Menschen verschiedener sozialer und kultureller Hintergründen geschaffen werden. Diesem Zweck wird vor allem durch ein jährliches Kunst- und Musikfestival Rechnung getragen. 
  2. Interkulturelle Förderung und Kooperation. Zusammenarbeit mit Kunst- und Kulturkollektiven aus verschiedenen Ländern. Aufbau und Erhalt einer Plattform für Musik, Kunst und Lebensweisen verschiedener unterrepräsentierten Subkulturen.
  3. Förderung nachhaltiger Entwicklung, u.a. durch öffentlich zugängliche Workshops, Seminare und Gesprächsrunden zu ökologischem Bewusstsein, Konsumkritik und Umweltverschmutzung.

Der Verein finanziert die Durchführung seiner Aufgaben und Projekte durch Beiträge, Aufnahmegelder, Umlagen, Spenden, Fördergelder, angemessene Eintrittsspenden, ggf. Eintrittsbeiträge für von ihm organisierte Veranstaltungen, i.S.v. §2, 1) und 3). und andere finanzielle Mittel, soweit sie nicht dem gemeinnützigen Zweck des Vereins widersprechen.

Der Serendipity e.V. wirkt im lokalen, regionalen und internationalen Bereich. Er richtet sich an alle interessierten Menschen und gesellschaftlichen Gruppen unabhängig von Alter, Herkunft und Bildungsstand.

§ 3 Geschäftsjahr

Geschaftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins setzen sich zusammen aus:
- ordentlichen Mitgliedern - Fördermitgliedern
(a) Ordentliche Mitglieder konnen naturliche und juristische Personen werden, die sich fur die Ziele des Vereins einsetzen und dessen Arbeit aktiv unterstutzen. (b) Fordermitglieder konnen naturliche und juristische Personen werden, die die Ziele und Aktivitaten des Vereins fordernd unterstutzen mochten. Sie verpflichten sich, einen Forderbeitrag - im Folgenden Solidaritatsbeitrag genannt - zu zahlen. Der Solidaritatsbeitrag ist von der Mitgliederversammlung festzusetzen. Ein Mindestbeitrag kann von der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Fordermitglieder haben kein Stimm- und Antragsrecht.
Der Antrag auf Annahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.
Die Mitgliedschaft erlischt

  1. durch Tod;
  2. durch Austritt, welcher dem Vorstand schriftlich mitzuteilen ist;
  3. durch Ausschluss durch den Vorstand, wenn Beiträge und andere Zahlungsverpflichtungen für einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten rückständig sind und ihre Zahlung nicht innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach ergangener Mahnung durch den Vorstand erfolgt, wobei diese an die zuletzt bekannte Anschrift des Mitgliedes zu richten ist;
  4. wegen vereinsschädigenden Verhaltens.

Der Ausschluss bedarf des einstimmigen Beschlusses des Vorstandes. Das betroffene Mitglied hat das Recht, gegen die Entscheidung des
Vorstandes binnen einem Monat nach Mitteilung des Ausschlusses die Entscheidung der Mitgliederversammlung zu verlangen. Die Mitgliederversammlung entscheidet auf der nächsten, nach Eingang des Antrags stattfindenden ordentlichen Mitgliederversammlung. Bis zur 

Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Recht des Mitgliedes aus seiner Mitgliedschaft.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und ihr Stimmrecht auszuüben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann. Die Vertretungsberechtigung einer juristischen Person
als Mitglied richtet sich nach deren Satzung. Die Mitglieder des Vereins haben einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten, welcher von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.

§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Vorstand.

§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht gemäß § 26 BGB aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Alle Vorstandsmitglieder sind befähigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten, dabei sind alle Vorstandsmitglieder alleinvertretungsberechtigt. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Vorstand übt seine Ämter ehrenamtlich aus.

Wenn es die finanzielle Situation des Vereines zulässt, sind die Vorstandsmitglieder berechtigt, sich Aufwandsentschädigungen aus der "Ehrenamtspauschale" nach § 3 Nr. 26a Einkommensteuergesetz zu zahlen.

Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnutzigkeit durch das zustandige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Anderungen eigenstandig durchzufuhren.

§ 9 Mitgliederversammlung

Alljährlich findet zumindest eine ordentliche Mitgliederversammlung
statt, zu der alle Mitglieder vom Vorstand unter Angabe der
Tagesordnung mit einer Frist von 14 Tage zwischen Absendung und Termin der Versammlung schriftlich einzuladen sind. Die Einladung ist an die

zuletzt bekannte Adresse der Mitglieder zu richten. Mitglieder, die dem Verein eine E-Mail Adresse mitgeteilt haben, können auch elektronisch durch E-Mail geladen werden.

Der Mitgliederversammlung obliegen:

  1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und des Berichts der Kassenprüfer.
  2. Entlastung des gesamten Vorstandes.
  3. Wahl des neuen Vorstandes. Der Vorstand wird jeweils auf zwei Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt. Er führt die Geschäfte des Vereins bis zur Neuwahl weiter.
  4. Wahl von zwei Kassenprüfern. Die Kassenprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  5. Jede Änderung der Satzung.
  6. Entscheidung über eingereichte Anträge.
  7. Festlegen einer Beitragsordnung
  8. Auflösung des Vereins.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder
dies schriftlich mit Angabe des Grundes beantragt.

Jede ordnungsgemäß anberaumte ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt über Anträge durch einfache Mehrheit, soweit sie nicht Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins betreffen. Diese bedürfen der Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen.

Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll vom Vorstand anzufertigen, das als Beschlussprotokoll ausgeführt wird und vom Vorsitzenden zu unterschreiben ist.

§ 10 Auflösung des Vereins

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall
seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen dem gemeinnützigen Zweck zu, welcher in der letzten Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit gewählt wird. Der Vorstand hat hierfür drei unterschiedliche gemeinnützige Zwecke vorzuschlagen.

Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gem. §71 Abs.1 S.4 BGB wird versichert.