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Konzept Serendubity Festival

Veranstalter Serendipity e.V.

Ziele und Motivation

Ziel des Serendubity Festivals ist es, gemeinsam einen Raum zu gestalten, in dem sich unterschiedliche Menschen, Musikrichtungen und Kulturen begegnen und gegenseitig erfahren.

Während drei Tagen möchten wir in einer offenen Atmosphäre, frei von Wänden und Mauern, eine Zusammengehörigkeit schaffen, die das gemeinsame Erfahren neuer Horizonte ermöglicht und die Teilnehmenden über das Festival hinaus prägt. Wir wollen Menschen einladen, aus ihren alltäglichen Strukturen herauszugehen und sich über die Möglichkeiten unterschiedlicher Lebensweisen auszutauschen, denn Verbindungen zu schaffen steht im Mittelpunkt des Projekts.

Mit dem Serendubity Festival wollen wir jungen, regionalen Künstler*innen eine Plattform bieten und wir unterstützen gleichzeitig die interkulturelle Vernetzung mit Musiker*innen und Künstler*innen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands, Europas und der Welt.

Diese transkulturelle Dimension spiegelt sich auch bei den Organisator*innen wider. Wir wollen über Grenzen hinweg gehen und gemeinsam etwas erschaffen und so aktiv unsere Welt verändern. Ein wichtiges Element in unseren Entscheidungsprozessen ist die Basisdemokratie und der Versuch jenseits von Hierarchien ein respektvolles Miteinander zu gestalten.

Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Festivalidee ist die Demokratisierung des Zugangs zu Kunst und Kultur. Wir wollen die Trennung zwischen Organisator*innen und Publikum, zwischen Künstler*innen und nicht-Künstler*innen auflösen, und damit die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung für jede interessierte Person fördern, sei es im Bereich Musik, Workshops oder Dekoration.

Nicht zuletzt steht auch die Förderung einer bewussten Feierkultur im Mittelpunkt. Dies betrifft nicht nur die bereits erwähnten Aspekte von ökologischer Nachhaltigkeit, sondern auch die Vorstellung von Festivals generell. Viele erleben diese als einen Ort des „Absturzes“. Dem wollen wir einen Ort der Kreativität und der Ideen entgegensetzen.

Philosophie

Was hat es mit dem Namen auf sich?

Der Begriff Serendipity bezeichnet eine scheinbar zufällige Begegnung mit etwas ursprünglich nicht Gesuchtem oder Geahntem, das sich jedoch als überraschende und wertvolle Entdeckung erweist — ganz wie es der persischen Sage nach den drei Prinzen von Serendip, dem heutigen Sri Lanka, auf ihrer Reise widerfuhr.

Das einzigartige Programm, das musikalisch vom Dub inspiriert ist, sowie mit Workshops, Performances, zahlreichen Überraschungen und Möglichkeiten der Partizipation aufwartet, öffnet atmosphärisch ungekannte Räume und ermöglicht so diese Begegnungen.

Partizipation

Wir identifizieren uns mit der Philosophie des Do it Yourself (DIY) und versuchen eigenständiges Machen und Denken jenseits vom Massenkonsum zu fördern. Das Serendubity Festival ist in vielerlei Hinsicht ein DIY-Festival: wir haben unsere unterschiedlichen Erfahrungen und Kapazitäten gebündelt, um ein selbstgemachtes Festival zu verwirklichen. Partizipation heißt für uns nicht nur zu überlegen, wie wir zum Mitmachen anregen können, sondern ebenso darüber nachzudenken, wie wir z.B. Menschen mit beschränkten finanziellen Mitteln den Zugang zum Festival ermöglichen und wie wir das Festival barrierearm gestalten können.

Zudem wollen wir ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jede*r Teilnehmer*in durch das Betreten des Geländes ein aktiver Teil des Festivals und seines Prozesses wird. Jede Teilnahme ist ein  Grundstein, der unserem Festival seine individuelle Gestalt gibt.

Kreativität ist nicht nur das Erschaffen von Kunstwerken. Durch unser Festival kreieren wir gemeinsam Werte, Stimmung und Bewusstsein. Dadurch wird das Serendubity Festival ein Begegnungsraum, in dem sich die Grenzen zwischen Veranstaltenden und Teilnehmenden sowie Künstler*innen und Nicht-Künstler*innen auflösen. Besonders am Serendubity Festival ist nicht nur die Partizipation und der Austausch zwischen Einzelpersonen. Durch die Zusammenarbeit mit Vereinen wie Artistania e.V., Zwischenraum e.V. oder Dub der guten Hoffnung, entsteht nicht nur Vernetzung, sondern auch gemeinsames Engagement von Gruppen mit unterschiedlichen Interessen und sozialen und kulturellen Schwerpunkten.

Wir haben zwar feste Strukturen und klar umrissene Verantwortlichkeiten, aber kein festes, statisches Organisationsteam. Jeder Zeit können Menschen dazu stossen oder eine Auszeit nehmen. Denn neben den freiwilligen Helfer*innen während der Veranstaltung, verstehen wir uns alle ebenso als Freiwillige. Wir arbeiten non-profit und fühlen uns für ein gemeinsames Ziel verantwortlich. Wir sehen die Vorbereitungsphase wie auch das Festival als anhaltenden Prozess, bei dem wir mehr und mehr Leute teilhaben lassen und unsere Freude und Verantwortung letztlich an jeden einzelnen Besucher weitergeben. 

Gemeinsam wollen wir nicht nur ein unvergessliches Wochenende erleben, sondern mit kollektivem Handeln aktiv unseren Alltag gestalten und verändern.

Each One Teach One

Der afro-amerikanische Spruch “Each One Teach One” entspricht dem Prinzip des informellen Wissensaustauschs, welcher sich während Zeiten der Sklaverei entwickelte. Um die Unwissenheit, in der sie gehalten wurden, zu brechen, teilten die Sklav*innen ihr selbsterworbenes Wissen über alternative Kanäle und schafften ihre eigenen subkulturellen Schulen parallel zu den autoritären (und diskriminierenden) Institutionen.

Wir wollen uns während dieses Festivals nach diesem Prinzip orientieren, bei dem jeder den anderen etwas beibringen kann. Wir wollen das Serendubity Festival nicht nur als Party-Ort gestalten, sondern auch als einen Raum, in dem wir kreative Ideen und Techniken austauschen und experimentieren können. Wir wünschen uns ein fruchtbares Zusammensein und durch dieses festliche und kreative Moment auch Inspiration für unseren Alltag  zu finden.

Ökologische Nachhaltigkeit

Wir arbeiten mit der Motivation Menschen für die Notwendigkeit des ökologischen Bewusstsein und dem Gedanken der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Was für viele von uns im alltäglichen Leben schon selbstverständlich ist, soll auf das Festival übertragen werden, um so zur Stärkung einer ökologischen Feier- und Alltagskultur beizutragen.

Es ist uns wichtig, mit unserem Festival keinen weiteren Beitrag zum Ungleichgewicht zwischen Natur und Asphalt zu leisten. Vielmehr möchten wir mit kreativen Lösungen experimentieren, um mit vorhandenen Problemen und Abfallprodukten umzugehen. Dass wir im Vorbereitungsteam eine eigene Gruppe haben, die sich mit diesem Thema befasst, betont zusätzlich unseren Schwerpunkt auf ökologisches Bewusstsein.

Deco

Serendubity bietet die Möglichkeit an dieser Nachhaltigkeitsbewegung teilzunehmen. Es ist unser Ziel, eine Umgebung zu schaffen, die in allen Aspekten unsere Überzeugung repräsentiert. Dementsprechend werden die Bühnen und Festivalumgebung inszeniert. In der Dekoration sollte ohne Plastik gearbeitet werden und zum größten Teil mit Recycling- Werkstoffen sowie Material aus natürlichen Ressourcen.

In der Festivalvorbereitungsphase finden frei zugängliche Workshops statt, in denen, in Zusammenarbeit mit motivierten Teilnehmenden, Installationen entstehen. Diese werden auf dem Gelände ausgestellt.

Non Profit

Das Serendubity ist ein non-profit Festival, das sich nicht an materiellem Gewinn orientiert. Auch wenn es (noch) nicht möglich ist auf Geld zu verzichten und wir auf Förderung, Spenden, usw. angewiesen sind, wollen wir das Serendubity als Ort nutzen, um Ideen zu entwickeln, wie Kultur und Kunst auf unabhängige und unkommerzielle Weise ermöglicht werden kann.

Serendubity 2014 - Eine Idee für mehr als drei Tage Festival

Wir vertreten die Philosophie unseres Festivals nicht nur an den drei Veranstaltungstagen, sondern binden Interessierte an vielen Stellen in unsere Vorbereitungen ein. Damit erreichen wir, dass die Säulen unserer Konzepts - Kulturelle Vielfalt in Musik und Darbietungen, eine ökologische und soziale Grundhaltung bei Infrastruktur und Dekoration des Festivals und gegenseitiges Lernen und Lehren -über mehr als drei Festivaltage in der Öffentlichkeit verbreitet werden.

Serendubity Rise Up Veranstaltungen

Mit der Veranstaltungsreihe "Serendubity Rise Up" öffnen wir bereits ab Februar 2014 monatlich die Türen zum Serendubity Kosmos. Die Veranstaltungen in verschiedenen Bezirken Berlins machen die unterschiedlichen musikalischen und künstlerischen Schwerpunkte für eine Nacht erlebbar. Zentrale Inhalte der Veranstaltungen sind eine Auftaktaufführung, Live Musik und Dj-Sets, begleitet von Ausstellungsflächen zur Serendubity Philosophie und zum Stand der Vorbereitungen. In Kooperation mit Künstlern aus ganz Deutschland und Europa werden zusätzlich vorbereitende Veranstaltungen in Großstädten wie Leipzig, Wien, Genf, Darmstadt angeboten.

Deco-Partizipations Workshops

Die Dekoration des Festivals wird im Vorfeld zu Großteilen in mehreren Workshops von April bis Juni von unserem Deco Team in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern und Interessierten erstellt. Dabei können alle Beteiligten Ideen einbringen und gemeinsam verwirklichen. Erfahrene Kreative, Künstler, Holzbauer und Heimwerker können ihr Wissen anwenden, weitergeben und binden Interessierte in ihre Arbeit ein. 

Eco-Informations Veranstaltungen 

In Vorbereitung auf die Festivaltage finden mehrere Informationsveranstaltungen zu den Themen Minderung ökologischer Schäden bei Festivals, Recycling und Upcycling und ökologische Verbrauchsmaterialien statt. Dazu werden die Seminare aus den Reihen der Festivalorganisatoren vorbereitet oder Experten verschiedener Themen eingeladen. Die Veranstaltungen richten sich an die Öffentlichkeit, dienen aber auch der erhöhten Sensibilisierung der beteiligten Festivalorganisatoren und Helfer.

Zielgruppe

Bereits der Begriff „Serendipity“ sagt vieles über die Adressat*innen des Projektes aus.

Zu unterscheiden sind hier jedoch zwei Dimensionen von Zielgruppen: Zum Einen jene des Serendubity Festivals, indem wir die Veranstaltung als einen temporären Begegnungsraum für Menschen unterschiedlicher Milieus und sozialer Netzwerke betrachten.

Auf der anderen Ebene befindet sich der Verein Serendipity e.V.. Dieser umfasst nicht nur das Publikum des Festivals, sondern auch die Menschen und Gruppen, die an dem Projekt in direkter sowie indirekter Weise partizipieren. Beide genannten Zielgruppen sollen als Akteure sozialer und kreativer Prozesse verstanden werden. Durch die Begegnung dieser Gruppen sollen unerwartete Situationen entstehen, die neue Dynamiken erzeugen und Vernetzung fördern. 

Wir wollen Menschen erreichen, die lernen und lehren möchten, die Idee des Festivals mitgestalten und sich gleichzeitig auch kritisch mit dem persönlichen Konsumverhalten auseinandersetzen möchten.

Ein weiteres Ziel besteht darin, das Festival für Kinder und Jugendliche zu öffnen und es ansprechend und sicher zu gestalten.

Zusammenfassend möchten wir Schranken abbauen und so ein heterogenes Publikum erreichen. Dabei sind diskriminierende Verhaltensweisen jeglicher Art unerwünscht, werden thematisiert und im Notfall vom Festival ausgeschlossen.

Wer steht hinter dem Serendubity Festival?

Hinter dem Serendubity Festival steht eine Gruppe von Menschen, die sich zum Serendipity e.V. zusammen geschlossen hat. Der 2013 gegründete Verein macht sich die Kunst- und Kulturförderung zur Aufgabe. Der Verein will mit seinen Angeboten Begegnungsräume für Menschen aller sozialen und kulturellen Hintergründen schaffen. Gemeinsam mit Kulturkollektiven aus anderen Ländern sollen andere Kunst-, Musik- und Lebensformen interkulturell erlebbar gemacht werden. Die individuelle Vielfalt aller Interessierten werden in Workshops, Seminaren etc. vertieft und vermittelt. In der Crew selbst kommen Personen mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Hintergründen zusammen. So entsteht ein gemeinsamer Lernprozess für alle Beteiligten.

Bedingung um sich kreativ und aktiv in die Crew einbringen zu können, ist eine Vereinsmitgliedschaft jedoch nicht.

In der Vor- und Nachbereitungsphase des Festivals finden regelmäßig Plena statt, um die Kommunikation der verschiedenen Arbeitsgruppen untereinander zu gewährleisten, wichtige Themen zu diskutieren und die Vorbereitungen aufeinander abzustimmen.

Angebote auf dem Festival

Musik

Im Zentrum des musikalischen Programms steht der "Dub". Es gilt allerdings möglichst vielseitige Perspektiven zu wahren: Von der historischen Reise in verwandte Musikstile (Reggae, Ska, Rocksteady, Rub A Dub, Digikal, etc.), über die kräftigen Klänge der Roots, Dub und Steppas Puristen, zu modernen oder gar futuristischen musikalischen Weiterentwicklungen unter dem starken Einfluss der modernen Technologie (Dubstep, Jungle, Drum n Bass, Trap, etc.). Serendubity möchte die Möglichkeit des Austauschs unter Künstler*innen als auch den Gästen fördern und musikalische Grenzen gemeinsam bewusst ausloten. Es gilt die Wahrnehmung des "Dubs" im Allgemeinen zu erweitern und ein neues Bild dieser musikalischen Subkultur zu vermitteln - fernab von Klischees und Stereotypen, mit Bedacht auf eine adäquate kulturelle Einbettung unserer Zeit und Betonung einer soziokulturell-kritischen Weltanschauung sowie aktiver gesellschaftspolitischer Teilhabe. Gezielt soll Serendubity auch Leute ansprechen, die mit dieser Art von Musik nicht sehr vertraut sind.

Auf dem Programm stehen qualitativ hochwertige musikalische Beiträge von lokalen sowie internationalen Künstler*innen - eine Mischung aus angesagten Top-Acts, beliebten Locals, sowie Newcomern der Szene. Der Name ist Programm und das Serendipitätsprinzip soll als Leitfaden dienen, um dem Publikum etwas zu bieten, was sie nicht erwartet hätten.

Als moderne "offbeat"-Veranstaltung sticht Serendubity unter den vor allem "4/4-Takt-Veranstaltungen" in Berlin deutlich hervor und leistet einen enormen Beitrag zur kulturellen Landschaft der Stadt.

Workshop/Performance

Workshops und Performances bieten den Besucher*innen des Festivals eine Alternative zum musikalischen Programm. In einem eigenen Bereich können diese aktiv werden, gestalten, experimentieren, diskutieren, probieren oder sich wagen. Dabei möchten wir Idealismus und Enthusiasmus wecken und fern vom Alltag Utopien und alternative Ideen erfahrbar und erlebbar machen. Der thematische Schwerpunkt des Programms befindet sich an der Schnittstelle zwischen Körper und Umwelt. In Workshops wie Upcycling oder Urban Gardening ist kreativer Aktivismus gefragt, während Yoga, Hula Hoop oder Contact Impro den Körper fordern. Künstlerische Darbietungen in Form von Akrobatikeinlagen, Puppentheater oder Tanzperformances sollen sowohl im Workshop/Performance Bereich als auch für die Besucher*innen überraschend und zufällig (Serendipity) auf dem Festivalgelände vor Bühnen oder Bars stattfinden.

Mit einem Open Space möchten wir einen Raum bieten, welchen jede*r mit kreativen Input füllen kann. Im Vordergrund steht hier das gemeinsame Erschaffen sowie Partizipation und Kooperation. So haben die Besucher*innen die Möglichkeit spontan Workshops anzubieten oder Performances zu initiieren.

Für das Programm soll eine Zusammenarbeit mit lokalen sowie internationalen Künstler*innen erfolgen. Des Weiteren möchten wir auch unbekannten, noch nicht etablierten Künstler*innen eine Plattform bieten.

Catering

Die Stände auf dem Serendubity Festival werden vor allem von kleineren Gewerbetreibenden und sozialen Projekten gestellt. Diese werden nach bestimmten ethischen Gesichtspunkten ausgewählt, wie etwa Nachhaltigkeit und ökologische sowie soziale Verantwortung. Aufgrund dessen ist das Serendubity Festival ein rein fleischloses Festival.

Neben zwei bis drei größeren und professionellen Ständen bietet das Serendubity eine Plattform für kleinere Stände, die mit ihrer Idee bewusste und ökologische Ernährung fördern wollen. Die Essensstände werden vorwiegend von kollektiv bzw. kooperativ arbeitenden Personen betrieben. Dies macht unserer Meinung nach einen beträchlichen Teil der Atmosphäre eines Festivals aus. Teil des Konzepts ist es zudem, einen eigenen Stand für den Verkauf von heißen Getränken wie Kaffee, Tee und Chai zu organisieren.

Hier wirken dieselben Leitideen, welche auch das gesamte Festival prägen.

Finanzierung

Unser Finanzkonzept entspricht Gemeinnützigkeitskriterien. Die finanzielle Planung zielt nicht auf Gewinn, sondern auf die Nachhaltigkeit des vorliegenden Projektes und dessen Aktivitäten ab. Darüber hinaus versuchen wir die Kosten für die Besucher*innen so niedrig wie möglich zu halten, da die Zugänglichkeit für ein breites Publikum ein zentraler Punkt unseres Konzepts darstellt.

Infolgedessen ist das junge Serendubity Festival auf finanzielle Förderung und Netzwerke angewiesen. Der letzte Punkt scheint wichtig zu unterstreichen: Durch Prozesse der Vernetzung, Solidarität und durch viel ehrenamtliche Arbeit werden unsere Kosten schon jetzt stark reduziert. Diese Prozesse – insbesondere jener der Vernetzung – werden sich idealerweise im Laufe des Jahres weiterentwickeln und somit sollte sich die finanzielle Abhängigkeit von Drittmitteln reduzieren.

Trotz des Versuchs, so wenig wie möglich auf finanzielle Mittel zurückzugreifen, möchten wir eine hochqualitative Veranstaltung anbieten und gerade deswegen müssen wir in Bereichen wie Technik, Sicherheit oder Ernährung auf Einsparungen verzichten. Dazu kommt das Ziel, ein auf lange Sicht ökologisch und sozial nachhaltiges Festival anbieten zu können.